Sonntag, 31. Juli 2016

Letzter Tag

Auf dem Weg Richtung Grayland, wo wir unsere Reise vor rund vier Wochen gestartet hatten, kamen wir per Zufall noch in den Genuss, Halt an einem See zu machen. Kurzerhand haben wir dann beschlossen, direkt auch da zu übernachten, anstelle noch etwas weiter zu fahren. Da die Temperaturen nun immer höher wurden, genossen wir die Abkühlung im Wasser. Am letzten Tag sind wir nochmals aufs Bike gestiegen und haben eine Runde im naheliegendem Wald gemacht. Danach fuhren wir dann nach Grayland, um da unsere Sachen zu packen und unsere letzte Nacht zu verbringen.



Donnerstag, 28. Juli 2016

Tiger Mountain

Nach über 5 Stunden Fahrt mit einem Schnellstopp im Arcteryx Factory Store in North Vancouver (die erstandenen Goodies verraten wir nicht 😜) und ansonsten begleitend von gut 30 Grad (zum Glück  hat unser Camper Klimaanlage) sind wir beim Parkplatz von Tiger Mountain rund eine halbe Stunde ausserhalb von Seattle angelangt. Gezittert haben wir noch kurz wie wir am Zoll der USA durch die Spezialabfertigung durften. Wir befürchteten schon, dass sie vielleicht noch das Innenleben unseres Campers inspizieren wollten - war dann aber zum Glück nicht so.

Nach einer etwas weniger ruhigen Nacht, da wir auf dem Parkplatz neben einer Schnellstrasse schliefen, sind wir dann das Trailsystem vom Tiger Mountain gefahren.



Mittwoch, 27. Juli 2016

Squamish

Auf halbem Weg zwischen Whistler und Vancouver liegt Squamish. Leider war im Alice Lake schon alles ausgebucht, weshalb wir dann auf den Municipal Campground  ausweichen mussten. Nichtsdestotrotz sind wir im Trailsystem vom Alice Lake gefahren und haben so auch noch den See genossen. Am zweiten Tag sind wir dann auf der anderen Seite der Stadt gefahren. Da wir noch weiter mussten, sind wir nur einen Trail gefahren, damit wir dann noch via Vancouver wieder in Richtung Seattle kamen. Leider hat die Zeit für einen Abstecher nach Vancouver nicht ausgereicht, somit leider auch keine North Shores Trails 😟.



Montag, 25. Juli 2016

Whistler

Whistler ist natürlich bekannt für seinen Bikepark. Aber hat auch jede Menge an anderen Aktivitäten sowie auch "normale" Biketrails zu bieten. Wir haben hier auch wieder auch mal dem guten Essen gefrönt - Pasta, Fisch, Sushi, Pizza - mmmmmhhhhmmm, fein war es. Whistler hat so viel zu bieten, dass man ohne weiteres eine längere Zeit hier verbringen kann. Wir haben während 4 Tagen verschiedene Trails ausprobiert, sind durch den Ort flaniert, haben am See ein Bad genommen und sind faul an der Sonne gelegen.

Wer sich denn fragt, ob wir auch mal Bären gesehe haben..  ja, haben wir, aber fürs fotografieren hat es nicht gereicht. In Rossland hatten wir einen neben dem Biketrail gesehen. Wie wir aber mit unseren Bärenglöckchen kamen, hat sich der schnell aus dem Staub gemacht und wir uns genauso. In Whistler sind wir nach 6 Stunden Tour, fast wieder im Ort, auch noch auf eine Bärenfamile gestossen (Mutter und zwei Kinder). Da die aber auf den Trail zukamen, haben wir uns schleunigst aus dem Staub gemacht.


Die Helme sind fast grösser wie die Kleinen
Leiter rauf...
... Leiter runter



Donnerstag, 21. Juli 2016

Pemberton

In Kelowna hatten wir einen Zwischenstopp eingelegt, um da zu schlafen und zu essen. Wieder einmal hat der Walmart Parkplatz für diesen Zweck seine Dienste geleistet. Denn bei vielen kann man gratis übernachten, was bei einer "nur" Durchreise ziemlich praktisch ist. Dafür sind wir dann schon sehr früh am Morgen losgefahren. Von Kelowna nach Pemberton zeigte sich das Wetter wieder mal eher von der regnerischen Seite. Eigentlich auch nicht so schlecht, dann konzentriert man sich aufs Fahren und muss weniger Fotostopps machen 😁.

In Pemberton konnten wir wieder mal im Provincial Park campieren. Da es geregnet hat, dachten wir, dass die Wege wohl noch zu nass sind, weshalb wir am Nachmittag auf eine Runde vezichteten und uns mal die Zeit in einem Café vertrieben. Am nächsten Tag haben wir dann am Morgen erst Lumpys Trail direkt hinter dem Camping befahren und am Nachmittag sind wir dann zum Trailsystem beim Mosquito Lake, den Ursin noch in sehr guter Erinnerung hatte.



Für unser Haupunterfangen in Pemberton hatten wir wieder tolles Wetter. Brauchten wir auch, da wir den ganzen Tag unterwegs waren. Der Weg hoch ging ausschliesslich über Singletrails. Teils noch happig, mit vielen Wurzeln, steilen Rampen und etlichen engen Serpentinen. Lohnenswert war auf alle Fälle die tolle Aussicht in Richtung Lilloet. Hinunter dann auf dem JTR - Jack the Ripper. Der Name hat es eigentlich schon in sich... ziemlich anspruchsvoll... wir waren dann froh wie dieser lange Tage sich zu Ende neigte, dass wir ohne jegliche Intermezzi unten ankamen.